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71. Deutscher Juristentag endet erfolgreich in der Messe Essen

Mit einem prall gefüllten Beschlusskatalog endete am Freitag der 71. Deutsche Juristentag. Rund 2.200 Teilnehmer – darunter 230 ehrenamtliche Mitarbeiter, 80 akkreditierte Journalisten sowie zahlreiche Referendare und Studenten – debattierten auf Europas größtem Rechtskongress.

Hinter den Teilnehmern liegt eine Woche anregender Diskussionen, fachlichem Austausch und kulturellen Entdeckungstouren durch das Ruhrgebiet. Begleitet wurde die traditionsreiche Tagung durch eine Fachausstellung. Zu den zentralen Themen zählten Reformen im Familienrecht, Rechtsfolgen der Digitalisierung und wichtige Zäsuren im Arbeitsrecht. Aber auch gesellschaftspolitische Themen standen auf der Tagesordnung: In konstruktiver Atmosphäre wurden die Umwälzungen in der Türkei genauso thematisiert wie die rechtspolitischen Folgen des Brexits.

Der Juristentag endete in feierlichem Rahmen mit einem Abschlussempfang der nordrhein-westfälischen Landesregierung, dem auch Justizminister Thomas Kutschaty, Mitglied des Landtags, beiwohnte. In Essen tagte der zweijährig stattfindende Kongress bereits zum zweiten Mal – zuletzt diente die Messe Essen 1966 als Austragungsort für den Deutschen Juristentag.

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