





Die 1932 in Betrieb genommene Zentralschachtanlage, erbaut von Fritz Schupp und Martin Kremmer im Stil der Neuen Sachlichkeit, war bis zu ihrer Stilllegung 1986 das größte und förderstärkste Steinkohlebergwerk Europas. Ab 1990 wurde Zollverein Schacht XII saniert und 2001 zusammen mit der Kokerei und der Schachtanlage1/2/8 von der UNESCO zum Welterbe ernannt.
Rund um den „Eiffelturm des Ruhrgebietes“ bestimmen heute vielfältige kulturelle Aktivitäten das Angebot, das bis zu 800.000 Besucher jährlich auf das Gelände lockt: Sie können täglich auf einer Reise über den „Weg der Kohle“ in die Geschichte des Bergwerks eintauchen und zwischen zahlreichen Ausstellungen, Konzerten und Tanzperformances wählen. Das Besucherzentrum in der umgebauten Kohlenwäsche, in das eine 58 Meter lange, freistehende Rolltreppe führt, ist die erste Anlaufstelle für Besucher.
Die erst 1993 stillgelegte Kokerei bildet neben den Schächten XII und 1/2/8 den dritten wichtigen Bestandteil des Welterbekomplexes Zollverein. Und wenn die Sonne untergeht, dann erwartet den Besucher ein imposantes Gesamtkunstwerk. Die ganze Anlage wird spektakulär illuminiert. Im Sommer tummeln sich die Besucher im Kunstprojekt Werksschwimmbad, im Winter können sie das Industriedenkmal über eine der skurrilsten Eisbahnen Europas auf Schlittschuhen erkunden.
Einblicke in die Geschichte der Region gibt das Ruhr Museum, das als erstes Museum für das gesamte Ruhrgebiet im Januar 2010 in der Kohlenwäsche eröffnet wurde.
Öffnungszeiten:
Besucherzentrum: täglich 10 - 20 Uhr, November - März täglich 10 - 17 Uhr, freitags 10 - 19 Uhr
Das Gelände ist frei zugänglich, Öffnungszeiten und Eintrittspreise variieren je nach Veranstaltung.
Anschrift:
Zollverein
Gelsenkirchener Straße 181
45309 Essen
Tel. 0201-246810
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